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Erwachen der Kundalini
Es gibt beim Kundaliniaufstieg einige Eigenheiten, die nur selten erwähnt werden, da sie den meisten Menschen peinlich sind, oder die überhaupt nicht in einen Zusammenhang mit der Kundalini gebracht werden. Das ist zum einen die Sexualität und zum anderen die körperlichen Symptome, die auftreten können. Ich schreibe hier bewusst auftreten "können" da diese Begleiterscheinungen nicht auftreten müssen. Wie schon erwähnt, die Kundalini wird als eine spirituelle Kraft im Menschen beschrieben, die jeder in sich trägt, symbolisch dargestellt in Form einer Schlange, die am Ende der Wirbelsäule ruht.


Diese Schlangenkraft kann spontan erwachen, oder durch Meditationen oder Yogaübungen geweckt werden. Die Schlangenkraft (Kunda = Schlange) steigt dann die Wirbelsäule empor und öffnet und reinigt die Chakren und Energiekreisläufe im Körper. Energie strömt in mich ein, durch mich hindurch - meine Weltsicht verändert sich. Plötzlich sind viele Dinge ganz klar. Ich fange an zu akzeptieren, dass es mehr gibt als wir sehen, hören und fühlen können auf dieser Welt. Kundaliniaufstieg, ich brenne! Meine Kräfte steigen. Stelle fest, dass ich mit der Energie in meinen Händen anderen Menschen helfen kann. Mein Anahata Chakra ist aktiv.

Gedanken zum Durchgehen der Kundalini
Das 'Erwachen' oder anfängliche 'Durchgehen' der Kundalini wird manchmal mit der 'Abyss' vor Tiphareth, und einem ersten Kontakt mit dem eigenen 'Willen' (heiligen Schutzengel) assoziiert. Damit kommt auch die Fähigkeit andere zu Manipulieren, und die Fähigkeit erhöhter Empathie, welche in der Regel dazu führt 'zuzumachen'. Das K-Syndrom ist etwas ganz anderes. In der Regel leiden Personen darunter, die schon jahrzehnte mit Kundalini verbracht haben. Oftmals wird davon gesprochen, 'nun wird alles weggebrannt, das nicht dem Willen entspricht.' Der Prozess ist langwierig und unglaublich schmerzhaft, und es gibt einige Anhaltspunkte die dafür sprechen, dass am seinem Ende der 'Bodhisatva' steht. Der wahre 'Immortalist', der nicht mehr wiedergeboren werden muss; Derjenige der über die 'Abyss' geschritten ist, dem ein schwarzer Bruder nicht mehr folgen kann.

Der Grund dafür: Mitgefühl und Empathie sind ein dominantes Thema unter den Betroffenen. Oftmals scheinen Kindheitstraumata mit dem K-Syndrom im Zusammenhang zu stehen, so als ob daraus die zusätzliche Energie generiert wird, die für diesen Entwicklungsschritt notwendig ist. (Dabei geht es nicht mehr darum, den Muskelpanzer aufzulösen.) 

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